Archäologie.com - Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Ägyptische Hieroglyphen Jerash Jordanien Röische Helme Stonehenge

Ägypten/Tübingen

Foto: Foto: Ahmed Amin. Copyright: Ministerium für Tourismus und Altertümer (MoTA)
Weitere Wandmalereien freigelegt

Tübinger Ägyptologen haben weitere Wandreliefs im Tempel von Esna, etwa 55 Kilometer südlich von Luxor in Ägypten freigelegt.

Zu sehen sind bunte Darstellungen von Königen und Göttern. Das geschulte Auge erkenne darin nicht nur Opferszenen, es könne an den Bildern auch ablesen, über welche Gebiete die ägyptischen Könige herrschten, so Christian Leitz vom Tübinger Forschungsteam. Die Tempelhalle war von den Menschen vor Ort lange als Feuerstelle genutzt worden. Dadurch sind die Tempelwände stark verrußt. Seit mittlerweile sechs Jahren sind die Tübinger Forscher mit ihren ägyptischen Kollegen mit der Säuberung beschäftigt.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: RTF.1
"Cäsar von Stein" dankt ab - Gerd Schollian vom Römischen Freilichtmuseum Hechingen bei Festakt verabschiedet Alles begann 1971, als der damalige Bürgermeister von Stein, Gerd Schollian, bei der neuen Planung des Waldwegenetzes ein Stück Mauer entdeckte, das sich als Überbleibsel einer besonders prächtig ausgebauten römischen Villa Rustica entpuppte. Mehr als 50 Jahre seines Lebens hat Schollian der Ausgrabung und Rekonstruktion der Fundstätte gewidmet. Nun gibt der 84-Jährige das Zepter weiter.
Foto: RTF.1
Straßenbau-Azubis auf archäologischer Mission Seit nunmehr über vier Jahren widmet sich die Initiative "Die Burg" der systematischen Erkundung der Ruine Hohengenkingen in Sonnenbühl. Die Projektleitung schließt dabei immer wieder neue Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen, die bei der Ausgrabung unterstützen. Neuester Kooperationspartner ist die Grafenberg-Berufsschule aus Schorndorf. Anstatt die Schulbank zu drücken, helfen auszubildende Straßenbauer bei der Sicherung archäologischer Funde.
Foto: RTF.1
Spurensuche im Wald: Ausgrabungen auf der Burg Hohengenkingen Tief im Wald auf dem Gebiet der Gemeinde Sonnenbühl zwischen Genkingen und Undingen liegen die Reste der Burg Hohengenkingen. Hoch aufragendes Mauerwerk gibt es hier nicht, nur spärliche Mauerreste künden vom einstigen Glanz einer Adelsfamilie, die im elften Jahrhundert immerhin zusammen mit den Pfalzgrafen von Tübingen erwähnt wurde. Mehr über diese Burg herauszufinden, das hat sich der Verein „Die Burg“ auf die Fahnen geschrieben. Derzeit läuft eine Grabungskampagne mit Studenten der Universität Tübingen, unterstützt von der Wüstenrotstiftung.

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