Archäologie.com - Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Nachrichten aus der archäologischen Forschung

Ägyptische Hieroglyphen Jerash Jordanien Röische Helme Stonehenge

Tübingen

Foto: Tom Björklund
Klimawandel dezimierte Eiszeitmenschen

In der letzten Eiszeit hat der Klimawandel einen dramatischen Rückgang bei den damals lebenden Menschen verursacht.

Zu diesem Ergebnis kommt eine groß angelegte Studie der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und der Universität Tübingen. Die Forscher untersuchten fossile Menschenzähne, um verwandtschaftliche Beziehungen zu entdecken. Dabei fanden sie heraus, dass die Menschen vor etwa 47.000 bis 28.000 Jahren genetisch gut vernetzt worden. Als es dann kälter wurde und die Gletscher wuchsen, brachen die Verbindungen zwischen West- und Osteuropa ab. Die Populationen isolierten sich in Gebieten mit günstigen Klimabedingungen. Die isolierten Gruppen wiederum wurden kleiner, manche starben ganz aus.


Nachrichten aus der Region Neckar-Alb

Foto: RTF.1
"Cäsar von Stein" dankt ab - Gerd Schollian vom Römischen Freilichtmuseum Hechingen bei Festakt verabschiedet Alles begann 1971, als der damalige Bürgermeister von Stein, Gerd Schollian, bei der neuen Planung des Waldwegenetzes ein Stück Mauer entdeckte, das sich als Überbleibsel einer besonders prächtig ausgebauten römischen Villa Rustica entpuppte. Mehr als 50 Jahre seines Lebens hat Schollian der Ausgrabung und Rekonstruktion der Fundstätte gewidmet. Nun gibt der 84-Jährige das Zepter weiter.
Foto: RTF.1
Straßenbau-Azubis auf archäologischer Mission Seit nunmehr über vier Jahren widmet sich die Initiative "Die Burg" der systematischen Erkundung der Ruine Hohengenkingen in Sonnenbühl. Die Projektleitung schließt dabei immer wieder neue Partnerschaften mit Bildungseinrichtungen, die bei der Ausgrabung unterstützen. Neuester Kooperationspartner ist die Grafenberg-Berufsschule aus Schorndorf. Anstatt die Schulbank zu drücken, helfen auszubildende Straßenbauer bei der Sicherung archäologischer Funde.
Foto: RTF.1
Spurensuche im Wald: Ausgrabungen auf der Burg Hohengenkingen Tief im Wald auf dem Gebiet der Gemeinde Sonnenbühl zwischen Genkingen und Undingen liegen die Reste der Burg Hohengenkingen. Hoch aufragendes Mauerwerk gibt es hier nicht, nur spärliche Mauerreste künden vom einstigen Glanz einer Adelsfamilie, die im elften Jahrhundert immerhin zusammen mit den Pfalzgrafen von Tübingen erwähnt wurde. Mehr über diese Burg herauszufinden, das hat sich der Verein „Die Burg“ auf die Fahnen geschrieben. Derzeit läuft eine Grabungskampagne mit Studenten der Universität Tübingen, unterstützt von der Wüstenrotstiftung.

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